Ich kann das nicht.

Hallo ihr Lieben,

aus gegebenem Anlass möchte ich euch gerne etwas erzählen. Vielleicht ist erzählen auch nicht das richtige Wort hierfür, jedoch habe ich mir gedacht, dass es vielleicht wichtig ist dies mit euch zu teilen.

In letzter Zeit bin ich vielen Personen begegnet, die mich euphorisch gefragt haben “Wie machst du das nur mit Instagram? Wie kam es zu deinem Blog? Wie schafft man das nur?” oder Aussagen wie “Wie cool, ich möchte das auch machen!”. Mich freut es von Herzen so etwas von euch zu hören, jedoch macht es mich traurig und stimmt mich nachdenklich, wenn ich nach Beantworten der Fragen zu Hören bekomme “Ja, aber das schaffe ich sowieso nicht.” “Ich bin dafür zu hässlich” oder “Ich kann sowas nicht”… STOP!!!!

Zu erst möchte ich euch dazu sagen – JA es macht mir auch unglaublich viel Spaß! Jeden Tag stehe ich zwischen 7:30 Uhr und 8 Uhr freiwillig auf, um mir Gedanken über neue Posts zu machen, Shootinglocations auszusuchen, Bilder zu machen und die Bilder zu bearbeiten um sie euch am Ende des Tages vorzustellen. Es ist kein 0815 Bürojob, indem man jeden Tag am Schreibtisch sitzt und seine Arbeit erledigt und die Stunden zählt, bis der Arbeitstag somit vorbei ist. NEIN, weil so etwas in der Art habe ich hinter mir. Ich  habe zwei Jahre lang eine Ausbildung gemacht und ich bin dankbar für diese Erfahrung und die Menschen, die ich hier kennenlernen durfte. Aber an vielen Tagen in der Woche habe ich die Stunden gezählt bis es endlich 20 Uhr geschlagen hat, damit der Tag endlich vorbei ist. Genau das ist meiner Meinung nach die falsche Lebenshaltung. Das Leben ist so etwas schönes und facettenreiches! Jeden Tag hat man die Möglichkeit aufzustehen, sich ins Auto, in die Bahn oder ins Flugzeug zu setzen und ans andere Ende der Welt zu reisen. MAN SELBST IST DER BESTIMMER SEINES LEBENS! Und dazu will ich sagen, dass es so schade ist, dass Menschen die Stunden, Tage und Wochen damit verbringen etwas zu tun, das ihnen keinen Spaß macht. Lebenszeit verschwenden und davon träumen etwas zu tun, anstatt es einfach zu wagen. Es ist so schade, das Menschen sich nicht trauen außerhalb ihres Tellerrandes zu schauen, um einen anderen Schritt zu wagen. Ich habe kein Journalismus oder Mediendesign studiert, geschweige denn einen Photoshop Kurs belegt. Ich selbst habe einfach angefangen und es gewagt, einfach weil ich immer davon geträumt habe.

“Wie du hast einfach angefangen?” 

Ja, ich habe einfach mit dem Bloggen losgelegt. Mich im Internet über Hostings und Blogger Tipps und Tricks schlau gemacht und es einfach ausprobiert. Es gehört ein kleines Fünkchen Mut dazu seinen Blog hochzuladen, sodass Jeder es sehen und lesen kann. Und ja, mein Herz hat auch total gepocht als es soweit war. Man macht sich Gedanken darüber was die Leute wohl darüber denken, wenn man Bilder hochlädt und das vielleicht nicht nur einmal am Tag. Man macht sich Gedanken darüber, wie die Leute in deinem Umfeld wohl darauf reagieren – ironisch? erstaunt? oder doch eher abwertend? ABER VERGESST DAS! Geht euren Weg und probiert euch aus! Ja es gab in der Vergangenheit viele abwertenden Blicke sowie Nachrichten, die ich erhalten habe. Und ja, es ist eine unangenehme Erfahrung und man kämpft mit sich selbst. Ich bin kein starker Fels in der Brandung – im Gegenteil, ich bin sehr emotional. Aber wer gibt diesen Leute das Recht darüber zu urteilen? Macht euch (falls es zu diesem Moment kommen sollte) Gedanken darüber aus welchem Grund diese Leute so negativ urteilen?! Schon alleine, dass sie sich die Zeit nehmen und eure Sachen anschauen und durchlesen ist ein Indiz dafür, dass sie es dir einfach vermiesen möchten. Aber wenn ihr es einmal geschafft habt, darüber zu stehen ist es ganz einfach dies abzuschirmen. Und ihr werdet schnell sehen, dass nachdem vielleicht die ersten Erfolge und Kooperationen im E-mail Fach landen, die ein oder anderen Personen plötzlich auf dich zukommen und ihre Meinung ändern.

“Ich bin dafür zu hässlich.”

Ich bitte euch. Mädels und Jungs ich habe auch keine wunderschönen vollen Lippen, geschweige denn eine kleine süße Stupsnase. Auch einen trainierten Knackpo kann ich nicht vorweisen haha. Na und? Dafür gibt es Hollywood. Abgesehen davon geht es nicht darum, perfekt auszusehen um seinen eigenen Blog mit seinen Lieblingsthemen zu veröffentlichen! Es geht um Leidenschaft! Es geht darum, deine Gedanken mit Menschen über eine bestimmte Thematik zu teilen. Wenn ich ein Bild hochlade, freue ich mich nicht über die Worte “Wow siehst du toll aus!” oder “Wunderschönes Bild” – nein – ich freue mich über Sätze wie ” Eine tolle Ausstrahlung hast du” oder ” Das hast du schön kombiniert.” Und wisst ihr auch wieso? Weil ich (und ich denke das sehen viele so) möchte, dass ihr seht wie ich für das alles brenne. Dass ihr seht, dass ich glücklich bei der Sache bin. Wenn IHR davon überzeugt seid, dass es das ist was ihr UNBEDINGT WOLLT und wofür ihr INSGEHEIM UNGLAUBLICH BRENNT, dann tut es! Denn genau das werden die Leute sehen, und genau das wird im Gedächtnis bleiben!

“Ich schaffe das sowieso nicht !”

Wer sagt das? Du oder deine Angst vor den Blicken und Meinungen der Anderen? Denkst du bzw. ihr, dass Caro Daur am Veröffentlichungstag ihres Blogs gedacht hat “Ach ja, in 2 Jahren laufe ich für Dolce & Gabbana”? Haha, nein das glaube ich nicht. Niemand wird als Blogger geboren, und niemand hat von Anfang an einen direkten Durchblick über die Bearbeitung von Fotos. Auch die Gestaltung deines Instagram Feeds wird dir nicht in die Wiege gelegt. Der Glaube an dich selbst und das Suchen von Personen/ Informationen die dir weiterhelfen können, trägt dich hier hin! Was mir total geholfen hat, war mich mit anderen Bloggern auszutauschen und/oder meine Freunde zu fragen, ob sie mir eventuell dabei helfen können. Das Wichtigste ist, dass man an sich selbst glaubt und Personen in seinem Leben hat, die sich ehrlich für dich freuen und dich unterstützen! Und wenn wir unser Ziel, das wir damit erreichen wollen eben nicht erreichen, haben wir es wenigstens versucht. Auf dem Weg zur Erreichung seiner Träume zu sein, ist besser als nur den Traum geträumt zu haben.

Aus diesem Grund habe ich für diesen Beitrag mein Logo als Beitragsbild ausgewählt. Ich bin stolz darauf. Auch wenn ich noch keine 100k Follower auf Instagram oder 50k Blogleser habe und es vielleicht niemals so weit kommen wird. Aber ich bin stolz darauf, dass ich meinem Traum eine Möglichkeit gegeben habe um wahr zu werden.

PS: Ja es kann sein, dass mein Text grammatikalisch nicht fehlerfrei ist. Aber die Botschaft dahinter ist wichtiger, als das äußere Erscheinungsbild. Dieser Beitrag geht nicht nur um das Bloggen, sondern um Allgemein alle Träume die man hat. Wenn ihr Fragen habt, schreibt mir gerne eine E-Mail ich beantworte alles sehr sehr gerne.

In Liebe, Sarah.

 

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